Nun ist es also passiert. Der neue amerikanische Präsident heißt Donald Trump. Nachdem viele Medien seit Wochen Vizepräsidentin Kamala Harris in der Favoritenrolle gesehen haben, kam nun die große Überraschung. Weit schlimmer ist allerdings die Art, wie viele europäische Politiker in den letzten Monaten mit dem kommenden Präsidenten der USA umgegangen sind. Beschimpfungen wie Antidemokrat, Faschist, Nazi, Totengräber der Demokratie u. v. m. waren keine Seltenheit. Man kann nur erahnen, wie schwer nun die künftige Kommunikation mit dem mächtigsten Mann der Welt sein wird. Gerade selbstverliebte Menschen wie Donald Trump vergessen solche Beleidigungen nicht, und die Bewohner des Brüsseler Elfenbeinturms werden es schwer haben, mit ihm eine vernünftige Gesprächsbasis zu finden. Vermutlich wird man jetzt Viktor Orbán dringend brauchen, um einen Termin bei Präsident Trump zu bekommen. Einmal mehr ließen die europäischen Entscheidungsträger monatelang jegliches diplomatisches Geschick vermissen. Auch für die grüne Community gibt es ein trauriges Erwachen. Denn was Donald Trump von Elektroautos und erneuerbarer Energie hält, hat er in zahlreichen Wahlveranstaltungen angekündigt, und die EU wird künftig ziemlich einsam beim Kampf gegen den Klimawandel sein. Ähnlich wird es der Brüsseler Wertegemeinschaft bei der heldenhaften Unterstützung der Ukraine gehen. Donald Trump wird für die USA diesen sinnlosen Krieg beenden, und die EU wird erkennen müssen, dass unzählige Milliarden Steuergeld vernichtet wurden, die weit sinnvoller hätten verwendet werden können. Nach der in den letzten Jahren auf weltfremden Moralvorstellungen basierenden Distanzierung von großen Teilen der Weltgemeinschaft könnte man jetzt in Anlehnung an einen Hollywood-Klassiker sagen: „Die EU allein zu Haus“.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Do, 7.11.2024
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