Das freie Wort

Verzichtbare Verordnungen

Die Damen und Herren in Brüssel scheinen in Abgehobenheit und wirklich verzichtbaren Verordnungen zu „versinken“. So verliert man immer mehr und mehr Reputation. Erstes Thema: Man will den Menschen die Amalgamplomben verbieten. Die fünf- bis zehnmal so teure Variante soll für alle Pflicht werden. Was wird passieren? Die Krankenkassen werden das nicht gänzlich bezahlen, und für viele Menschen werden die neuen Zahnfüllungen unerschwinglich. Die Zähne werden noch mehr Schaden erleiden – und die Gesundheit der Menschen ebenso. Lasst uns doch weiterhin selbst entscheiden, welche Variante wir wollen! Es hat über die letzten Jahrzehnte mit Amalgamplomben geklappt. Also. Zweites Thema: EU-Rauchverbot auch im Freien. Unsere Gastronomen müssen ja vom Thema Rauchen schon traumatisiert sein. Was ihr da bisher schon verbockt habt, liebe Leute in Brüssel, zählt schon zur Kategorie „Dummheit“. Zuerst Investitionen in den Gaststätten, damit man Raucher und Nichtraucher trennt. Dann endlich das gänzliche Rauchverbot in Restaurants und Hallen sowie Zelten. Das reicht eigentlich. Ich als Nichtraucher kann mich mit dem neu angedachten EU-Rauchverbot im Freien absolut nicht identifizieren. Lasst uns bitte unsere wenigen Freiheiten, die wir noch haben! Was kommt als Nächstes? Kontrolliert ihr unsere Kühlschränke, Speisen und Getränke? Hört endlich auf! Eure ständigen Reglementierungen „schmerzen“. Nehmt uns nicht ganz unsere Selbstständigkeit! Mir als EU-Gemeinderat reicht es langsam. Ich werde das Amt bald zurücklegen. Denn mit realitätsfremden Amtsinhabern möchte ich mich nicht weiter identifizieren (dürfen bzw. müssen). Ein bisschen mehr „das Ohr am Volk“, das wäre sehr wünschenswert!

Franz H. Staudigl, MSc., Bad Pirawarth

Erschienen am Fr, 18.10.2024

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