Nachdem Bundespräsident Van der Bellen von der bisherigen Gepflogenheit, den Chef der stimmenstärksten Partei mit der Regierungsbildung zu beauftragen, abgerückt ist, sollen sich FPÖ, ÖVP und SPÖ jetzt untereinander ausmachen, wer unser Land (weiter)regieren soll. Da aber Herbert Kickl, Karl Nehammer und Andreas Babler einander ungefähr so sympathisch sind wie die Kamala Harris dem Donald Trump, könnte dabei entweder nur eine wackelige „Zwangsehe“ zwischen Schwarz-Rot, eine blau-schwarze „Vernunftehe“, eine (eher unwahrscheinliche) blau-rote „Lebensgemeinschaft“ oder ein „Flotter Dreier“ ÖVP-SPÖ mit den Neos oder Grünen als „Zuwaage“ herauskommen. Wird man, wenn die endlos streiten, wieder „zu den Urnen schreiten?“
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am So, 13.10.2024
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