Das freie Wort

Ja zur Ukraine-Friedensfazilität!?

Österreich liefere als neutrales Land keine Waffen an die Ukraine, sagt Außenminister Schallenberg. Gut so. Österreich gebe auch kein Geld für Waffen, sagt er. Auch gut. Österreich zahlt nur in die „allumfassende Friedensfazilität“ für die Ukraine ein. Sehr gut, denn für „Frieden“ will Österreich schon seinen Beitrag leisten. „Frieden“ aber, das sagt nicht Außenminister Alexander Schallenberg, sondern Präsident Zelenskij, könne es erst geben, wenn die Ukraine militärisch befreit ist. Dazu braucht's Waffen – jede Menge, alle Sorten. Also bedeutet Friedensfazilität zuerst einmal doch nichts anderes als: Waffen, Waffen und noch einmal Waffen, damit und bis die Ukraine frei wird. Also zahlen wir doch kräftig mit für Waffen, obwohl man uns das nicht direkt sagt. Eigentlich werden wir mit dieser Mogelpackung namens Friedensfazilität glatt belogen und arglistig getäuscht. Von Minister Schallenberg & Co. (und wie üblich von der EU).

Franz Heresch, per E-Mail

Erschienen am So, 10.9.2023

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