Martin Selmayr, der die EU in Österreich vertritt, hat sich zu einer bemerkenswerten Aussage hinreißen lassen: Jenes Geld, das Österreich für russisches Gas ausgibt, sei „Blutgeld“. Der Herr scheint aber zu vergessen, dass dieser Krieg nur deshalb so dermaßen in die Länge gezogen werden konnte, weil die EU und ihre Mitgliedsländer sowie die USA die Ukraine permanent mit sehr viel Geld, Waffen, Panzern und bald auch mit Kampfjets versorgen. Selbst geächtete Kampfmittel wie Streubomben und Uranmunition sollen dort noch verpulvert werden. Ohne diese Lieferungen hätte dieser blutige Krieg innerhalb weniger Wochen ein Ende gefunden und Hunderttausende Todesopfer könnten heute noch leben.
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