In den 50er- und 60er-Jahren war die Pflichtschulzeit 8 Jahre. Mittlerweile werden die Jugendlichen immer älter, bis sie in den Arbeitsalltag eingegliedert werden können. Es ist auch festzustellen, dass trotz längerer Schulausbildung die „Rechen- und Rechtschreibkünste“ teilweise so mangelhaft sind, dass ein Lehrabschluss erst mit großer Verspätung erfolgt. Selbst Jugendliche mit Matura weisen oftmals Schwächen in diesen Bereichen auf. Es gilt daher, das nötige Wissen für den beruflichen Werdegang zu straffen, möglicherweise durch Erhöhung der Anzahl der Unterrichtsstunden. Vor allem sollte wieder ein früherer Eintritt in das Berufsleben angestrebt werden, v. a. auch deshalb, weil junge Menschen schon früher „erwachsen“ sind und beispielsweise den Führerschein schon mit 16 Jahren erlangen können und auch an Wahlen teilnehmen dürfen.
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