„Der 1. Mai ist auch nicht mehr das, was er einmal war!“ Dieser Seufzer von alten „Sozis“ drückt aus, was viele Leute über diesen Feiertag denken, wenn man die heutigen Maiaufmärsche der SPÖ betrachtet. Leider ist die Sozialdemokratie jetzt nicht mehr das, was einst die „Sozialistische Partei Österreichs“ war: Sie erkämpfte die 40-Stunden-Woche – unsere Großeltern arbeiteten nach dem Zweiten Weltkrieg noch 48 Stunden mit 14 Tagen Urlaub; viele soziale Errungenschaften, die heute als selbstverständlich gelten, wurden, gegen den Widerstand der „Bürgerlichen“, von der SPÖ erreicht. Trotz diverser innerparteilicher Turbulenzen herrschte bei den Roten immer eine gewisse Parteidisziplin, und man stritt sich nicht in aller Öffentlichkeit herum. Unser Österreich verfügt über demokratische Parteien, linke und rechte, und nur diese Vielfalt an Meinungen macht den wahren Wert eines freien Landes aus. Der 1. Mai ist leider kein Tag der Arbeit mehr. Der (immer noch) bestehende Wohlstand im Land lässt uns leider vergessen, dass die vielen Fortschritte in der Arbeitswelt, bei Pensionen, Gesundheit und allgemeiner sozialer Sicherheit, nur der Arbeit fleißiger Bürger zu verdanken sind – und dass auch die Sozialdemokratie einst dazu beigetragen hat. Am Tag der Arbeit, einst im Mai, war man mit Freude noch dabei.
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am So, 3.5.2026
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