Wenn auch der 1. Mai eine weit mehr als hundertjährige Tradition hat, ist es nicht zu übersehen, dass er allmählich zu einem Kasperltheater verkommt. Auf der einen Bühne loben sich die Roten über den grünen Klee, ohne zu erröten, um gleichzeitig den Koalitionspartner schwarz aussehen zu lassen. In Linz sieht sich die FPÖ schon im siebten Polithimmel und träumt von künftigen „Untaten“ wie der Umgestaltung des ORF – wahrscheinlich zum blauen Staatsfernsehen. Und die Grünen machen die Straßen unsicher. Der 1. Mai hätte es verdient, sachlicher gewürdigt zu werden als mit geschmacklosem Herziehen über politische Gegner. Damals, Ende des 19. Jahrhunderts, hat die Sozialdemokratie bestimmt Großes geleistet. Heute leistet sie sich einiges – und nicht nur sie, wie dieser Tag der Arbeit wieder gezeigt hat.
Reinhard Scheiblberger, Niederranna
Erschienen am So, 3.5.2026
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