Die verbalen Attacken von Bundespräsident Van der Bellen, Vizekanzler Werner Kogler sowie des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch anlässlich des Arbeitsübereinkommens zwischen ÖVP und FPÖ in Niederösterreich, in denen die Freiheitlichen in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt wurden, sind noch in guter (schlechter) Erinnerung. Im Rahmen der ORF-„Pressestunde“ vom 2. April d. J. fühlte sich nun ein weiterer Vertreter einer religiösen Gemeinschaft, nämlich Kardinal Schönborn, bemüßigt, auf diesen Zug aufzuspringen, indem er seine Sorge bezüglich des Weiterbestandes der demokratischen Ordnung in Niederösterreich zum Ausdruck brachte. Nun, bessere Wahlhelfer als die vorgenannten vier Herren findet Herbert Kickl nicht einmal in den eigenen Reihen.
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