Wie weit bei Politikern Anspruch und Wirklichkeit manchmal auseinanderklaffen, beweist dieser Tage wieder einmal unsere Umwelt- und Verkehrsministerin. Während Frau Gewessler uns täglich mit Inbrunst den Verzicht aufs Auto und das Energiesparen predigt, düste sie selbst kürzlich mit dem Privatjet zu einem Termin in Katar. Doch damit nicht genug, ließ sich die grüne Ministerin jetzt auch noch um „läppische“ 143.000 Euro eine Klimaanlage in ihre Büroräume einbauen – vielleicht um künftig kühlen Kopfes neue Belastungen und Schikanen für die Bevölkerung zu erfinden. Im Volksmund nennt man eine solche Vorgangsweise „Wasser predigen und Wein trinken“. Angesichts der abgehobenen und unverfrorenen Vorgangsweise von Frau Gewessler ist das allerdings ein ziemlich mildes und höfliches Urteil.
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