Nach den Coronahilfen von 2020 bis 2023 in Milliardenhöhe (welche längst noch nicht bezahlt sind), den Unterstützungen für das katastrophale Hochwasser im September 2024 kommen unter anderem Zuzahlungen bei Strom, Sprit, die Senkung der Mehrwertsteuer bei Lebensmitteln und andere Unterstützungen, über welche nicht mehr gesprochen wird. Staatshilfen und Zuschüsse verteilen sich oft im Gießkannenprinzip! Nun wird vom Staat erwartet, dass die Einbußen für die Ernteausfälle in Millionenhöhe ausgeglichen werden. Der Staat zahlt alles, aber wer ist der Staat, der alles zahlt? Es sind die Steuerzahler, die mit ihrer Lohnsteuer, Umsatzsteuer, Mineralölsteuer, Einkommensteuer, Grundsteuer, Kraftfahrzeugsteuer usw. die großzügig verteilten Unterstützungen aufbringen, welche aber bei Weitem nicht reichen! Auch für die Zukunft sind weitere Katastrophen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Wie die Kosten dafür finanziert werden, steht in den Sternen. Die Folge sind steigende Staatsschulden. Die kommenden Generationen werden den Schuldenberg mit nicht unerheblichen Einschränkungen abbauen müssen. Daher sollte der Satz „Der Staat zahlt alles“ besser lauten „Wir und die nächsten Generationen zahlen alles“!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Di, 18.8.2026
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