Das Entlastungspaket der Regierung hört sich auf den ersten Blick recht nett an, ist aber ein Potemkinsches Dorf, das seine Sprengkraft entwickelt, wenn man es näher betrachtet. Im Prinzip wird mit der Gießkanne sehr viel Geld ausgeschüttet. Dieses Geld wird sehr bald verpuffen, um nach oben – zur Oberschicht und den Reichen – zu wandern, um sich dort festzusetzen, denn zurückgegeben wird nicht mehr viel davon. Das bedeutet, dass ohne Gegenfinanzierung der Weg in die nächste Krise bereits vorgezeichnet ist. Der Staat muss immer mehr Schulden aufnehmen, um die unendliche Gier der Reichen zu finanzieren und die Folgen einer katastrophalen Politik zu kompensieren, die vor allem von den Nationalstaaten ausgeht, da man sich weigert, die Reichen anzugreifen. Dadurch wird der Staat sehr bald wieder in eine Krise schlittern, wobei diese wiederum die Masse der Bürger wird abzahlen müssen. Wünschenswert wäre ein faires System, in dem die durch die Bürger erwirtschafteten und unfair verteilen Vermögen zumindest in Teilen zu ihnen zurückgebracht werden. Dafür müsste eine verantwortungsvolle Politik sorgen, um jedem Menschen in diesem Land dieselben Chancen zu geben und soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen. Aber solange eine kleine Oberschicht maßgeblich die Politik mitbestimmt und die Bürger von Propaganda gegen die EU oder die Ausländer manipuliert werden, wird dies wohl kaum passieren. Es ist traurig, denn eigentlich wäre mehr als genug für alle da, ohne dass man von einer in die nächste Krise tappt.
Andreas Laszakovits, per E-Mail
Erschienen am Do, 16.6.2022
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