Für Events mit mehr als 1000 Personen reicht neuerdings der Grüne Pass nicht mehr aus, und das gilt nicht nur für Volksfeste oder Pop-Veranstaltungen, sondern auch für die Kultur. Man glaubt es kaum, und es macht fassungslos, dass Menschen mit Grünem Pass aus dem Kulturbetrieb ausgeschlossen werden. Wer Oper, Konzert oder Theater in größeren Häusern besuchen möchte, braucht einen dritten Stich, neudeutsch auch Booster genannt. Angesichts der Tatsache, dass es gerade im Kulturbetrieb gute Prävention und kaum Clusterbildungen gibt, fragt man sich, aus welchem Grund solche intelligenzbefreiten Regulative vorgegeben werden. Die „Kulturverliebten“ sollen die Kultur gefälligst zu Hause aus der Konserve konsumieren, meinen anscheinend die „Kulturbefreiten“ aus der Politik.
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