Emelie Bauböck startet Sonntag beim Heimrennen auf den Gaisberg. Das 18-jährige Radtalent erlebte in den vergangenen Monaten einiges, macht sich deshalb keinen Druck. Seit Ferienbeginn ist sie nicht mehr Teil des erfolgreichen Schulsportmodells SSM. Die Gründe erklärte sie im Gespräch mit der „Krone“.
„Mein Leben ist sehr spannend“, lacht Radfahrerin Emelie Bauböck. Im Juni 2025 stürzte sie schwer, im Februar wollte sie keine Rennen mehr bestreiten und erst vor rund zwei Monaten wurde sie von einem Auto erwischt, kam aber relativ glimpflich davon. Mittlerweile ist die Salzburgerin zurück, holte sich zu Monatsbeginn Silber bei der Österreichischen Meisterschaft (ÖM) auf der Bahn. Am Sonntag startet die 18-Jährige beim Gaisbergrennen (Start um 14.15 am Salzburgring). „So wie es ausgeht, geht’s aus“, macht sie sich bei der Berg-ÖM der Junioren keinen Druck.
So wie abseits des Sports. Mit Ferienbeginn hat sie nämlich das Schulsportmodell Salzburg (SSM) verlassen. „Ich habe viel Druck bekommen. Sie wollten, dass ich nach den Verletzungen stark zurückkomme“, sagt Bauböck und ergänzt: „Ich verstehe das SSM, aber ich weiß, wie ich mit mir umgehen muss. Ich habe das nicht ausgehalten.“
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