Wieder einmal zeigt Dr. Wallentin auf, in welch gefährlicher Situation wir uns eigentlich befinden. Der Bericht macht mir Angst und erfüllt mich mit großer Sorge. Speziell die Wirtschaftspolitik der EU bzw. die Geldpolitik der EZB geben Anlass zu berechtigter Sorge. Verfehlte Finanzpolitik und eine nicht in den Griff zu bekommende Flüchtlingswelle tragen das Ihre dazu bei. Die mächtigen Institutionen werden beide von Frauen regiert, die auf nationaler Ebene nichts zustande gebracht haben. Frau Lagarde wurde sogar rechtmäßig verurteilt, da sie Frankreich großen wirtschaftlichen Schaden zugefügt hatte. Fast 30% der Unternehmen in der Euro-Zone sind sogenannte „Zombie-Firmen“, die nur durch billiges Geld der EZB am Leben gehalten werden. Dazu kommen dubiose Anleihenkäufe von schwer verschuldeten Krisenländern. Eine Inflationsrate über 4% sollte die Alarmglocken schrillen lassen. Anstatt die im Ausland gebunkerten Goldreserven nach Österreich zurückzuholen und durch Zukäufe aufzustocken, diskutiert man lieber seit Wochen über die Impfpflicht und Lockdowns. Selbst Ex-Banker Treichl sagte: „Da braut sich was zusammen.“ Die Verlierer werden wieder die Kleinen sein, die mühevoll an jedem Ersten etwas zur Seite legen und dafür null Zinsen bekommen. Der Crash ist nicht mehr weit entfernt, aber in Österreich glaubt man noch immer, ein „Land der Seligen“ zu sein. Wenn die österreichische Bundesregierung nicht bald ihren Fokus mehr auf die europäische Schuldenpolitik richtet und gegensteuert, wird es einen harten Aufprall geben. Wie gesagt, der derzeitige Status quo macht mir Angst. Liebe Mitglieder der Bundesregierung, wacht endlich auf aus dem Dornröschenschlaf! Denn: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Herbert Platzer, Graz
Erschienen am Fr, 17.12.2021
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