Es geht schon wieder los: ÖVP-Innenminister Gerhard Karner ist nach der Aufregung um das Dollfuß-Museum in seiner Heimatgemeinde nun mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. In einem offenen Brief der jüdischen Hochschülerschaft fordern jüdische Studenten und Personen aus Politik, Wissenschaft und Kultur – Motto „Die üblichen Verdächtigen“ – eine Neubesetzung des Innenministeriums. Grund dafür sind angeblich antisemitische Aussagen in einem Landtagswahlkampf. Karner soll der SPÖ einmal vorgeworfen haben, „mit Herren aus Amerika und Israel gegen das Land“ zu arbeiten, und sie als „Klimavergifter“ bezeichnet haben. Für die jüdische Hochschülerschaft ist die antisemitische Dimension dieser Äußerungen „offensichtlich“. Denn zum einen wird damit die Vorstellung der „jüdischen Weltverschwörung“ bemüht, andererseits die jahrhundertealte Legende des „jüdischen Brunnenvergifters“. Aha, und da kommen diese selbst ernannten Moralapostel JETZT drauf? Hört denn dieses ewige Anpatzen und Hervorkramen längst vergangener „Pseudo-Skandälchen“ seitens der arroganten Gutmenschen und politisch Korrekten gar nicht mehr auf? Das ist alles nur noch zum Kotzen!
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