Laut der österreichischen Regulierungsbehörde RTR wurden in Österreich im ersten Halbjahr 2021 150 Millionen Pakete zugestellt. 34 Millionen mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2020. Pro Tag sind in unserem Land also rund 800.000 Pakete unterwegs. Von den zugestellten Paketen werden wiederum etwa 60 Prozent zurückgesandt. Viele retournierte Artikel werden bei den Onlinehändlern, ohne diese auszupacken, vernichtet. Selbst neue Sportschuhe landen, so ein dokumentierter Ablauf, nach Rücksendung im Schredder. So bequem und modern der Einkauf im Onlinehandel ist, für den heimischen Handel und unsere Umwelt ist dieser Trend eine enorme Belastung und negative Entwicklung. Der regionale Handel verliert Milliarden, örtliche Arbeitsplätze im Handel sind gefährdet, der vor Ort anbietende Einzelhändler gerät ins Hintertreffen, die regionale Versorgungsdichte geht verloren. Der durch den ausufernden Onlinehandel notwendige Zustelldienst belastet unsere Umwelt, die Fahrzeuge der Paketzusteller blockieren Straßen und jede als Parkplatz irgendwie nutzbare Fläche. Die Arbeitsbedingungen der Paketzusteller sind menschenunwürdig, die gigantischen Milliardengewinne der Onlinekonzerne schießen durch die Decke. Diese überaus beliebte Art, bequem einzukaufen, hat viele negative Auswirkungen auf unsere Umwelt, Handelsbetriebe und Arbeitswelt und muss angesprochen werden. Jeder Onlinekäufer sollte sich dieser Umstände und Fakten bewusst sein und dann entscheiden, ob die vermeintlichen Vorteile des digitalen, weltweiten Einkaufs diese negative Entwicklung und überaus belastende Begleiterscheinungen rechtfertigen.
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