Es ist gut, dass sie miteinander reden, US-Präsident Joe Biden und Chinas Präsident Xi Jinping. Reden vermittelt Eingang in andere Gedanken und andere Kulturen. Das allein ist ein Erfolg. Ein Erfolg ist auch, dass beide Länder vereinbart haben, in der Frage der Erderwärmung und des Klimawandels zusammenzuarbeiten. Grob gesagt, hängt von ihnen das Schicksal der Erde ab: China ist für 28% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, die USA für 18%, Europa für ganze 8%. Daraus ergibt sich, dass nur gemeinsame Aktionen zum Erfolg führen. Schwierig wird hingegen die Frage Taiwan. China betrachtet es als Bestandteil Chinas, die USA betrachten es als Verbündeten. Eine Lösung wird nur sehr schwer zu finden sein. China hat am Beispiel Hongkong leider gezeigt, dass es nicht willens ist, sich an Vereinbarungen zu halten, die im Wesentlichen bedeuten: ein Land, aber zwei Systeme. Konflikte sind damit vorprogrammiert. Umgekehrt haben die USA den Fehler gemacht, Lieferketten zu kappen und China damit zu einer eigenständigen Produktion zu zwingen. Das bedeutet mehr Egoismus und weniger Kooperation in der Wirtschaft. Wir alle, auch wir Europäer, werden die Rechnung dafür bezahlen müssen. Europa bleibt daher nichts anderes übrig, als sich so weit wie möglich selbst auf eigene Füße zu stellen, eigene Entwicklungen voranzutreiben und damit den Lebensstandard seiner Bürger zu sichern!
Dr. Christoph Leitl, per E-Mail
Erschienen am Fr, 26.11.2021
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