Die Republik Österreich ist weiterhin ein erfolgreiches und ergiebiges Jagdgebiet für die Skandaljäger. Zunächst schoss man sich auf Finanzminister Blümel eifrig ein, den nicht einmal eine eidesstattliche Erklärung davor bewahrte, seine Absetzung zu fordern. Schließlich geriet auch der ehemalige Justizminister Brandstetter ins „Schussfeld“. Als Jagdleiter fungiert wild entschlossen Herbert Kickl, wobei ihm aus allen Parteien tüchtige Jagdgehilfen und „Treiber“ zur Seite stehen. Weitere erfolgreiche Jagdgebiete sind der „BVT-Skandal“, der Dauerbrenner „Ibiza-Video“, dann noch diese bösen Chats und quasi als Höhepunkt die angebliche Falschaussage von Kanzler Kurz vor dem „Ibiza-Ausschuss“. Nichts gegen eine ordentliche und faire Aufklärung von Fehlverhalten, aber diese Verbissenheit, die Art, wie man diese Konflikte – auch in vielen Medien – austrägt, ist dieses Österreichs nicht würdig. Zunehmend macht sich in der Politik wieder eine Gehässigkeit breit, die mir zutiefst zuwider ist. Gerade in einer für Österreich schwierigen Zeit könnten wir auf die fast penetrante Jagd nach Skandalen verzichten. Kein Wunder, dass uns deutsche Medien schon als „Bananenrepublik“ abqualifizieren. Selbst schuld!
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