Noch ist Jürgen Klopp nicht neuer Bundestrainer, dennoch skizzierte der 59-Jährige bereits seinen Plan für den DFB. Bevor Veränderungen möglich seien, müsse er sich zunächst einen umfassenden Überblick über die Strukturen verschaffen.
Noch ist Jürgen Klopp nicht offiziell neuer Bundestrainer, doch der 59-Jährige macht keinen Hehl daraus, wie er die Aufgabe angehen würde. Vor einem möglichen Engagement beim DFB will der Erfolgscoach zunächst genau analysieren, wo Deutschlands Fußball derzeit steht.
„Um etwas zu verändern, muss man erst einmal wissen, was wirklich passiert. Wer den Job übernimmt, muss sich das alles genau anschauen“, erklärte Klopp bei MagentaTV. Aus seiner langjährigen Arbeit im Vereinsfußball habe er gelernt, nicht nur an das nächste Spiel zu denken, sondern auch nachhaltige Strukturen aufzubauen.
Rudi Völler bleibt Sportdirektor
Dabei setzt Klopp auf die Unterstützung von DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat. „Es wäre unglaublich hilfreich, jemanden an der Seite zu haben, der die Abläufe kennt. Ich selbst habe weder eine Nationalmannschaft trainiert noch für eine gespielt“, sagte Klopp. Zwischen den beiden habe es bereits ein erstes Gespräch gegeben. „Ich habe Rudi gesagt: An mir würde es jedenfalls nicht scheitern.“
Währenddessen laufen die Gespräche über Klopps Verpflichtung weiter. Laut Sky wollen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke in New York mit Klopp und dessen Berater Marc Kosicke zusammentreffen.
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