China hatte unlängst mit der Trägerrakete „Langer Marsch 5B“ das 22 Tonnen schwere Kernmodul „Tianhe“ (Himmlische Harmonie) erfolgreich in eine Erdumlaufbahn gebracht, wobei noch drei Flüge mit Modulen, vier Frachtmissionen und vier bemannte Raumflüge zum Bau einer eigenen Raumstation geplant sind. Da die 18 Tonnen schwere Antriebsraketenstufe sich nicht steuern ließ, weil sie keine weitere Raketenstufe besaß, um an einem vorbestimmten Punkt ins Meer zu stürzen, war ungewiss, wann und wo sie in die Erdatmosphäre eintreten und dort zum großen Teil verglühen wird. Beim Erstflug dieses Raketentyps im Mai 2020 gingen Trümmer an der Elfenbeinküste nieder und beschädigten mehrere Häuser. Diesmal stürzten Raketentrümmer westlich der Malediven in den Indischen Ozean und richteten keinen Schaden an. Da für die geplante Raumstation noch der Start weiterer „Langer Marsch 5B“-Raketen nötig ist, fordert der US-Astrophysiker Jonathan McDowell zu Recht, zuvor das Design der Rakete zu überarbeiten!
Dr. Marian Katschnig, Baden
Erschienen am Do, 13.5.2021
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