Kürzlich kam von der EU (Europäischer Untergang) wieder ein Vorstoß in Richtung Bargeldabschaffung in Form von einer Obergrenze für Bargeschäfte. Natürlich wieder einmal mit der lächerlichen Begründung der Terrorfinanzierung bzw. Geldwäsche und dergleichen Unsinn. Nun konnte man tags darauf in der Presse vernehmen, dass sowohl Nationalbank als auch der Hr. Finanzminister dagegen seien. Nun, wenn ich nicht schon ganz senil bin, waren es die „Türkisen“, die im letzten Wahlkampf vehement gegen die Abschaffung des Bargeldes eintraten, sowie ein Gesetz dazu im Verfassungsrang einzurichten. Leider warten wir bis heute vergeblich auf dieses für die Bevölkerung so wichtige Verfassungsgesetz. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass so ein Gesetz im Parlament ohne Gegenstimmen durchgeht. Also bitte, werte Bundesregierung, an die Arbeit. Wir wollen uns von den „Brüsselern“ nicht unser Recht auf Bargeld nehmen lassen.
Manfred Charvat, Wien
Erschienen am Do, 13.5.2021
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