Jährlich sterben in der Steiermark 2500 Rehkitze aufgrund von Mäharbeiten, hochgerechnet sind das einige Tausende in ganz Österreich. Das sind einige Tausende zu viel! Um den Rehkitzen 100% Schutz zu gewähren, muss das Mähen, wie früher, um zwei Monate nach hinten verschoben werden. Auch reicht es aus, zweimal im Jahr zu mähen. Die Kitze sind dann groß genug, um selbst flüchten zu können. Neue Geräte mit Sirenen sind kein hundertprozentiger Schutz, da sich bei Rehkitzen das Gehör erst ab 3 bis 4 Monaten entwickelt. Zusätzlich kann das Gras blühen, was den Effekt mit sich bringt, das Bienensterben zu verringern, da genügend Blüten für sie auf den Wiesen vorhanden sind. Auch befinden sich, aufgrund des Blühens, mehr Nährstoffe in den Wiesen und Kräutern, das wiederum beeinflusst die Milch positiv, da mehr Vitamine enthalten sind. Ein weiteres Thema ist das Sterben der Rehe auf der Straße, dem kann entgegengewirkt werden, indem man Stolperzäune errichtet. Mir wurde das als Jäger vor vielen Jahren auf der Soboth präsentiert. Der Stolperzaun bietet den Rehen 80% Schutz. Der Stolperzaun besteht aus zwei Zäunen, die in zwei Metern Abstand zueinander errichtet werden, auch wenn das Reh über den ersten springt, wird es dann vom zweiten aufgehalten.
Franz Wurzinger, per E-Mail
Erschienen am Mi, 12.5.2021
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