Das freie Wort

Tiertransporte

Ich bin immer wieder zutiefst erschüttert, was der Menschheit alles einfällt, um möglichst viel Profit in der Nutztierhaltung und Vermarktung herauszuholen. Hier läuft schon jahrzehntelang vieles schief, und das mit dem Segen der EU. Der Gipfel der Tierquälerei sind wohl diese unseligen Tiertransporte, die Tage, Wochen oder wie zuletzt bekannt wurde, gar Monate unterwegs sind. Die bedauernswerten Tiere, eingepfercht auf engstem Raum, erwartet in den meisten Fällen ein brutaler Umgang und oft noch ein grausamer langsamer Tod durch Schächtung. Wir wissen heute, dass Tiere fühlende Wesen sind. Sie empfinden Schmerzen, Angst, Trauer usw. Ich frage mich, wie kann man mit heutigem Wissensstand diesen Tieren so etwas antun? Wir erfahren von den Medien ja nur die Spitze des Eisberges. Tagtäglich karren wir diese armen Kreaturen von A nach B, ohne Rücksicht auf ihre Bedürfnisse und mit einkalkulierten „Ausfällen“. Wenn diese armen Wesen schon herhalten müssen, den scheinbar unstillbaren Hunger nach Fleisch zu befriedigen, sollten wir sie wenigstens auch entsprechend behandeln. Es ist höchste Zeit, da etwas zu ändern, denn es ist eine Schande der Menschheit, dass im 21. Jahrhundert so mit unseren Mitgeschöpfen umgegangen wird. Ich bin schon seit vielen Jahren auf vegetarische Ernährung umgestiegen, denn ich möchte dieses kranke System nicht unterstützen. Ein großes Danke an die „Krone“, dass sie sich für die Schwächsten einsetzt! Bitte geben Sie nicht auf, Missstände aufzudecken und die Politiker wachzurütteln. Es ist sehr enttäuschend, dass man außer unverbindlichen Phrasen von diesen Damen und Herren nicht viel gehört hat.

Gerlinde Mentl, Fladnitz an der Teichalm

Erschienen am Mi, 12.5.2021

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