Nach dem tragischen Tod der Wienerin, die von ihrem Ex-Freund angezündet worden war und wochenlang im Koma lag, meinte die zuständige Ministerin, dass „Gewalt an Frauen in all ihren schlimmen Ausprägungen in Österreich leider noch immer traurige Realität ist“. Anstatt auf diesen ganz konkreten, grauenhaften Fall einzugehen, werden Männer hierzulande als potenzielle Täter unter Generalverdacht gestellt, als ob die Österreicher ein wüstes und gewalttätiges Volk seien. Man sollte, ohne einen Rassismusvorwurf zu riskieren, schon darauf hinweisen dürfen, dass es sich beim Täter um jemanden handelt, der aus einem völlig anderen Kulturkreis kommt. Dass die aktuelle Art von Gewalt vornehmlich ein Importprodukt ist und auch mit einer speziellen Grundeinstellung, in der Frauen Menschen zweiter Klasse sind, zusammenhängt, wird elegant ausgeblendet. Mit Nebelgranaten soll in dieser Angelegenheit offensichtlich von den eigentlichen Problemen abgelenkt werden.
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