Eine Frage gleich vorweg: War diese Demo angemeldet und genehmigt? Wenn nicht, dann müssen saftige Strafen wohl das Mindeste sein und die Rädelsführer gehören noch dazu vor Gericht, denn sie dürften das demokratische Demonstrationsrecht wohl missverstanden haben! Anlass: 15 Afghanen sollten zusammen mit einigen anderen „Flüchtlingen“ abgeschoben werden – darunter waren 12 Straftäter, die wegen schweren Raubes, Diebstahls, Drogenhandels, schwerer Körperverletzung und sexueller Belästigung verurteilt worden sind. Wer für diese Leute seine Hand „ins Feuer legt“, darf sofort eben dorthin (nämlich nach Afghanistan) seinen Wohnsitz verlegen und beim Wiederaufbau mithelfen! Laut Polizei waren es zahlreiche Demonstranten des Bündnisses „Bleiberecht für alle“, die gegen die geplante Abschiebung dieser „armen Flüchtlinge“ auf der Autobahn A 4 bzw. auf der darüber verlaufenden Bundesstraße B 9 protestierten. Auch die ehemalige grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein war dabei und wurde zusammen mit 75 anderen Aktivisten angezeigt.
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Do, 1.4.2021
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