Mit tiefer Bestürzung und Fassungslosigkeit habe ich in der „Krone“ den Bericht über die Vergewaltigung eines sechsjährigen Mädchens durch einen 52-jährigen Mann aus Syrien verfolgt. Es ist eine Tat, die sprachlos macht. Das Mitgefühl für das Opfer und dessen Familie ist kaum in Worte zu fassen. Doch neben der individuellen Tragödie wirft dieser Fall dringende gesellschaftliche Probleme auf, denen wir uns nicht länger entziehen dürfen. Wenn ein erwachsener Mann, der in unserem Land Schutz sucht, die Unversehrtheit eines Kindes auf so grauenhafte Weise zerstört, dann ist das unverzeihlich gegenüber unserer aufnehmenden Gesellschaft. Und was macht unsere Justiz? Viereinhalb Jahre Haft. Der Täter war nicht geständig, bis das Mädchen praktisch gezwungen wurde, selbst auszusagen, hinter verschlossenen Türen. Dabei kennt dieses Kind nicht einmal die Worte für das Grauen, das ihm angetan wurde. Obendrein werden noch fünfeinhalb bis sechstausend Darstellungen von sexueller Gewalt gegen Kinder gefunden, die teilweise weitergeleitet wurden. Und das Ganze wird von unserer Justiz mit einem Urteil bestraft, das so mancher Verbrecher für einen geklauten Fernseher bekommen hat. Jedenfalls schulden wir es den Opfern, dass solche Taten nicht nur mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden, sondern dass auch eine ehrliche, (nicht wie bis jetzt herumeiernde) Debatte über die Sicherheitslage und die notwendigen Konsequenzen für straffällige Zuwanderer geführt wird. Wegsehen heilt keine Wunden. Relativieren auch nicht. Dadurch werden auch keine weiteren Taten verhindert.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Fr, 24.4.2026
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