Es ist unfassbar, was auf der Kulturseite der „Kronen Zeitung“ am 22. April zu lesen war. Unter dem Titel: „Jetzt wird’s unappetitlich“ wird berichtet, dass eine weitgehend unbekannte österreichische „Künstlerin“ namens Florentina Holzinger an der Kunst-Biennale in Venedig teilnimmt und dort folgendes epochales „Kunstwerk“ zu installieren gedenkt, wörtliches Zitat: „So soll vor dem Pavillon eine Reihe von Mobil-Klos aufgestellt werden, die den Urin der Besucher in zwei großen Containern in den beiden Gebäudeflügeln sammeln. Und in dieser Urin-Suppe schwimmen dann Holzinger und ihre Performerinnen herum. Weitere Stimmen aus der Performance-Szene kennen ebenfalls ein Präsentationsvideo von Holzingers Urin-Tank-Schwimm-Konzept, wobei die Schwimmerinnen in Taucheranzügen geschützt sind.“ Nun könnte man natürlich kopfschüttelnd zur Tagesordnung übergehen, wenn nicht, ja wenn nicht dieses einmalige Fäkal-Ereignis vom Kunst- und Kulturministerium des österreichischen Staates mit sage und schreibe 600.000 € – in Worten: sechshunderttausend Euro – gefördert würde. Wer der zuständige Minister ist, kann unschwer erraten werden. Nun habe ich persönlich eigentlich nichts gegen Narreteien aller Art. Wohl aber dagegen, dass solche auf Kosten des ohnehin schon geplagten Steuerzahlers stattfinden. Unabhängig davon stellt sich schon die Frage, was bei so einer Uringeschichte eigentlich 600.000 Euro kosten soll? Überprüfen die staatlichen Stellen eigentlich überhaupt, was mit Fördergeldern passiert? Ich fürchte nein!
Rudolf Mandl, Magdalensberg
Erschienen am Fr, 24.4.2026
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