Lesbos ist zwar kein Ruhmesblatt für die Union, aber die Problematik ist zu ihrer Ehrenrettung nicht hausgemacht. Die Menschen wurden nicht gezwungen, dort zu leben, sondern sind in der Hoffnung auf die Aufnahme in einen Sozialstaat freiwillig dort. Und wie man es auch dreht und wendet, die Lösung des Problems bleibt unbefriedigend. Hält man den Status aufrecht wie bisher, wird es weiterhin Kritik von Menschenrechtsinstitutionen hageln und auch Schlepper und NGOs warten ungeduldig vor der Türe. Bringt man die Bewohner des Lagers auf den Kontinent, ist es bald wie-der voll und der Kreislauf beginnt von Neuem. Ganz gleich, was man tut, es ist und bleibt ein Dilemma.
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