Das freie Wort

Fridays for FutureEs ist schon sehr eigenartig, dass es anscheinend irgendeinen Zusammenhang zwischen den Ferien und dem Weltklima gibt. Schön, dass sich der CO2-Ausstoß in den 2 Monaten der schulfreien Zeit so gebessert hat, dass keine Demos notwendig waren. Doch leider Gottes zu früh gefreut. Kaum beginnt die Schule, schnellen die CO2-Werte wieder in die Höhe. Diese „Naturphänomene“ müssten und sollten genauest erforscht werden, da sie ja anscheinend weltweit auftreten. Natürlich ist der Zusammenhang zwischen in der „Freizeit“ zu demonstrieren und statt die Schule zu besuchen, „lieber“ auf eine Demo zu gehen, eine Unterstellung. Aber dieses „Fridays-for-Future-Nichtdemonstrieren“ in der Freizeit ist schon sehr auffällig. Es könnte aber sein, dass nur ich diesen Zusammenhang sehe und alles nur eine „wirre Theorie“ ist. Es wäre aber genauso möglich, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Freizeit und Demonstrieren gibt und es sich nur um ein „unglückliches Zusammentreffen“ verschiedener Ereignisse handelt. könnte sein!?Gerhard Forgatsch, WienCorona und demonstrieren?

Wenn ich in ein Lokal gehe, um etwas zu trinken, muss ich mich registrieren lassen. Aber wenn über 100 Demonstranten sich gleichzeitig auf der Straße befinden, warnt die Regierung davor, nicht achtsam zu sein! Manchmal frage ich mich wirklich, wie naiv unsere Regierung ist. Die Gastronomen werden aufs Allerschärfste bestraft bei jedem Verstoß, aber die Demonstranten werden mit Samthandschuhen angegriffen. Man sollte sich ja eigentlich nicht in großen Gruppen aufhalten, hat es doch geheißen.

Oliver-Helmut Gerstbauer, Wien

Erschienen am Di, 29.9.2020

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