Sie waren die Helden des Alltags. Sie wurden beklatscht, belobigt, und die Politik überbot sich förmlich in den Zusagen, für höhere Einkommen, bessere Arbeits-bedingungen und mehr gesellschaftliches Ansehen einzutreten. Die Krisensituation ist überschaubar geworden, und die Helden des Alltags geraten zunehmend aus dem Blickfeld. Kaum jemand will sich an die gemachten Zusagen erinnern, und niemand hat Zeit, den ersten Schritt zur Einleitung des notwendigen breiten Diskussionsprozesses zu machen. Unzählige Expertengruppen machen sich intensiv Gedanken darüber, wie Fußballspiele wieder möglich werden und Formel-1-Rennen mit einem Rennstalltross von Tausenden Personen doch durchführbar werden. Bei den Helden des Alltags beschränken sich die Initiativen scheinbar in der Zuerkennung einer geringen Einmalprämie. Kann es wirklich sein, dass unsere Gesellschaft unglaublich schnell zu den alten gesellschaftlichen Spielregeln, wo Oberflächlichkeit und Ellbogeneinsatz zählten, zurückkehrt und vergisst, was diese Menschen geleistet haben? Die Planungen für den bevorstehenden Sommerurlaub scheinen bereits wichtiger zu sein als das Nachdenken darüber, wie die gemachten Versprechen und Zusagen eingelöst werden. Wollen wir wirklich erlauben, dass sich die Politik, Sozialpartner und Interessenvertretungen nicht mehr erinnern können, wer maßgeblich zur Krisenbewältigung beitrug? Dann sollten wir es noch einmal sagen. Es war nicht die Wirtschaft allein, es war nicht die Tourismusbranche, und es waren nicht die im permanenten Pressekonferenzmodus agierenden Politiker. Es waren die nun vergessenen Helden des Alltags, die für Krankenpflege, volle Regale und Sicherheit im Land standen. Und es waren die vielen Frauen, die in schlecht bezahlten Branchen arbeiten und neben der durchgehenden häuslichen Kinderbetreuung auch noch als Hauslehrer tätig waren. Die Verantwortlichen im Land sollten sich bewusst werden, dass rasch eine neuerliche Krisensituation eintreten kann und die nun vergessenen Helden des Alltags dann wieder gefordert sind, um das Land am Leben zu halten.
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