Diese neue Gebühr trifft auch ältere Menschen, Menschen, die schwer gehen können, die eine Behinderung haben, oder Menschen, die nicht mehr schwer tragen können. So bestellen manche z. B. alle zwei Monate mal ein paar Konserven mit Suppen, Gemüse- oder Fleischgerichte usw., eventuell auch Getränke, und der freundliche „Postler“ bringt dies bis zur Wohnungstüre. Das Gleiche ist mit Kleidung: T-Shirt, Pulli, Rock, ja sogar Schuhe. Für viele Ältere ist es nicht mehr möglich, von Geschäft zu Geschäft zu laufen, um zu probieren. Man bestellt mit Paket und kann dann zu Hause in Ruhe anprobieren, ob es passt oder nicht. Diese Menschen jetzt noch mit der Paketsteuer zu belasten, zeigt von wenig Feingefühl. Die Regierung pfeift finanziell auf dem letzten Loch, belastet, wo es nur geht, die steuerzahlende Bevölkerung und sollte sich wirklich schämen.
Doris Linser, Innsbruck
Erschienen am Di, 14.7.2026
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