Die österreichische Regierung und im Besonderen die türkise Tourismusministerin Köstinger liebäugeln mit einer Öffnung der österreichischen Grenzen, um damit der Tourismusindustrie zu helfen und ein völliges Desaster in der Branche vielleicht doch noch verhindern zu können. In erster Linie sticht da allen Betroffenen natürlich Deutschland als der mit Abstand größte „Touristenlieferant“ ins Auge; ohne die deutschen Gäste hätten österreichische Fremdenverkehrszentren im Sommer wie im Winter schon lange die größten Probleme. Darum auch in Corona-Zeiten das Buhlen um unsere Nachbarn. Allerdings ist das Echo auf das österreichische Werben mehr als zurückhaltend. Der deutsche Bundesaußenminister wies die österreichische Einladung ziemlich deutlich zurück, der bayerische Ministerpräsident erklärte seinen Landsleuten, sie können doch auch daheimbleiben, sagte: „.Man muss nicht nach Österreich fahren, man kann auch in Bayern Urlaub machen“, und Kanzlerin Merkel, aus Mecklenburg- Vorpommern stammend, ergänzte: „Der Norden hat auch super Möglichkeiten.“ Jetzt sprach sich auch der deutsche Bundesinnenminister Seehofer gegen eine schnelle Grenzöffnung zwischen Deutschland und Österreich aus, sagte: „.Der Infektionsschutz gibt da den Zeitplan vor.“ Ob diese ablehnende Haltung der deutschen Politik zu Grenzöffnungswünschen eine Folge von Ischgl ist – die Deutschen sagen ja, die Verbreitung des Coronavirus in halb Europa sei auf Versäumnisse in Ischgl zurückzuführen – oder die Reaktion auf den Versuch von Kanzler Kurz, München als Ausgangsort des Virus darzustellen oder aber schlicht und einfach auch nur der Versuch, die eigene Tourismusbranche zu unterstützen, ist nicht bekannt. Zu befürchten ist jedenfalls, dass die deutschen Urlauber den Österreichern diese Saison nicht retten werden.
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