Laut Bericht vom 2. 4. 2020 beklagt Ex-Außenministerin Frau Dr. Karin Kneissl, dass sie wegen zu hoher Einkünfte in der Vergangenheit keinen Cent aus dem Härtefallfonds bekommt. Völlig zu Recht erhält sie nichts, finde ich. Man darf doch annehmen, dass man sich mit einem Ministergehalt, welches sie sich noch dazu nach Platzen der Türkis-Blauen Regierung weiterzahlen ließ, monatlich etwas auf die Seite legen konnte, um so in Notfällen einige Zeit über die Runden zu kommen. Da muss sich jeder Arbeitslose, Notstandsbezieher, Kurzarbeiter oder auch kleine Angestellte und Pensionist richtig verschaukelt vorkommen. Wenn der Staat alles und jeden unterstützen soll, auch jene, die es am wenigsten benötigen, ja dann gute Nacht Österreich. Ich bin sehr enttäuscht von Frau Dr. Kneissl, zumal ich sie immer für eine kompetente Außenministerin gehalten habe.
Elfriede Bleierer, Thalgau bei Salzburg
Erschienen am Mo, 6.4.2020
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