Die scheidende Kanzlerin Bierlein dürfte von der EU für ihre Abschiedsrede ein großzügiges Honorar erhalten haben; für die Werbung. Sie hat anscheinend nicht mehr daran gedacht, dass sie Kanzlerin der Republik Österreich war und keine hochrangige Angestellte der EU-Kommission. Und ohne den Hinweis auf mehr Chancen denn je für alle, unabhängig auch von der sexuellen Orientierung, ging es natürlich auch nicht. Die nicht zu erwähnen scheint unter Politikern schon fast eine strafbare Unterlassung zu sein. Und im Übrigen meine ich, hat Frau Bierlein bei Lob und Dank schon etwas zu dick aufgetragen.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Do, 9.1.2020
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