Bei der Parlamentswahl in Polen wurde die rechtspopulistische PiS-Partei („Recht und Gerechtigkeit“) in ihrem Regierungskurs erwartungsgemäß klar bestätigt. Mit einem Mix aus großzügiger Sozialpolitik und nationalem Pathos fanden der mächtige PiS-Chef Kaczyński und sein Team ein ideales Erfolgsrezept, um bei großen Teilen der Bevölkerung zu punkten. Hinzu kam auch die riesige Unterstützung der katholischen Kirche. Welche Auswirkungen der haushohe Sieg der EU-kritischen PiS-Partei in Bezug auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben wird, wird sich weisen. Das starke Wählermandat für die PiS hat aber zur Folge, dass Polen für die EU ein schwieriger Partner bleibt.
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