David Alaba ist nun auch ganz offiziell in Udine angekommen. Am Dienstag wurde Österreichs Teamkapitän bei einer Pressekonferenz des Serie-A-Klubs vorgestellt und versprühte dabei großen Optimismus. Was seine systemische Rolle am Feld betrifft, sei er anpassungsfähig, meinte Alaba, offenbarte jedoch eine gewisse Vorliebe.
„Ich habe in den vergangenen Jahren meistens als zentraler Verteidiger, in meiner Karriere aber auch auf vielen anderen Positionen gespielt. Ich bin flexibel. Ich bin hier, um der Mannschaft zu helfen, aber in der Zentrale kann ich sicher am meisten beitragen“, so Alaba. Nach langen Jahren bei Bayern München und Real Madrid schlägt der 34-Jährige nun ein völlig neues Kapitel auf.
Bei Betrachtung der jüngsten Spiele von Udinese Calcio habe er die „Qualität“ und das „Potenzial“ der Mannschaft erkannt. „Wir müssen unsere Bemühungen in die Punkte ummünzen, die wir verdienen, und weiter an Überzeugung gewinnen.“
Hohe Erwartungen
Seine Verpflichtung war am 24. September offiziell geworden, rund zwei Wochen später saß Alaba nun flankiert von General Manager Franco Collavino, dem Technischen Direktor Gianluca Nani und Sportdirektor Gökhan Inler vor der Presse.

„Er kommt nicht hierher, um seine Vergangenheit zu feiern, sondern Teil der Gegenwart zu sein“, spielte Collavino auf die ruhmreiche Vita Alabas an. Der fünffache Champions-League-Gewinner solle nicht zuletzt „seine Mentalität und Kultur der Exzellenz an die vielen talentierten Spieler in unserem Kader“ weitergeben.
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