Klaus Herrmann findet wieder einmal die richtigen Worte für die SPÖ-Nachfolgeregelung: desaströses Ergebnis, zerrissene Partei. Andreas Babler durfte, bildlich bereits mit dem Strick um den Hals, noch selbst den Etappenplan für seine eigene politische „Hinrichtung“ verkünden. Ist das ein Zeichen innerparteilicher „Freundschaft“ oder eher von Ratlosigkeit? Wie soll eine bereits holprige Dreier-Koalitionsregierung funktionieren, wenn dem bisherigen Chef der zweitgrößten Regierungspartei noch zwei Aufpasser zur Seite gestellt werden? Wird der Vizekanzler endgültig zum „Witze-Kanzler“?
Dr. Erich Pitak, MBA, Wien
Erschienen am Di, 6.10.2026
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