Hat man es immer noch nicht begriffen, dass die Opferzahl auf den Straßen nur mit der Präsenz der Polizei in den Griff zu bekommen ist?! Das Anbringen von Geschwindigkeitsbeschränkungen, Radarkästen und dergleichen macht auf die potenziellen Raser keinen Eindruck mehr, wie sich immer mehr herausstellt. Selbst die Androhung hoher Strafen beeindruckt diese Leute nicht. Es gibt nur eine Abhilfe dieses gefährlichen Zustandes. Das sind permanente Verkehrskontrollen. Das Argument, dass für Verkehrsüberwachungen bezüglich Rasereien das nötige Personal nicht vorhanden ist, stimmt sehr bedenklich. Somit gibt es keine regelmäßigen Kontrollen mehr. Wenn man aber allein in den beiden vergangenen Wochen aus den Medien erfahren musste, dass die Anzahl der Alko-Lenker mit Unfällen immens gestiegen ist – allein in einer dieser Nächte zählte man acht Vorfälle –, dann wird man dem Ruf nach der Polizei folgen müssen. In diesem Zusammenhang vermisst man ein forscheres Auftreten der Gewerkschaft bezüglich der Forderung, die Polizei diesbezüglich aufzurüsten. Dass Verkehrskontrollen unumgänglich sind, zeigt das rapide Ansteigen verheerender Verkehrsunfälle mit vielen tödlichen Ausgängen. Abhilfe kann daher nur präventives Erscheinen der Polizei schaffen. Auch in Hinblick vermehrter Drogenbeeinträchtigung. Jedenfalls wird für das abgelaufene Jahr eine traurige negative Bilanz in der Statistik aufscheinen.
Heinz Pruner, Salzburg
Erschienen am Di, 8.10.2019
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