Epidemie in China
China warnt vor tödlichem Virus
Nach Regierungsangaben wurden bis Freitagabend mehr als 3.320 Erkrankungen in Fuyang in der zentralen Provinz Anhui registriert. Bis dahin seien 22 Kinder gestorben. 978 Infizierte würden in Kliniken behandelt, 58 von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand. Die Hand-Fuß-Mundkrankheit wird durch Viren ausgelöst, die Fieber und Hautausschläge mit Blasenbildung auslösen. Betroffen sind meist Kinder. Eine Impfung existiert nicht.
Ausbreitung verhindern
Es sei notwendig, eine weitere Ausbreitung der Infektionskrankheit zu verhindern, um den reibungslosen Ablauf der Olympischen Spiele zu garantieren und die soziale Stabilität zu gewährleisten, erklärte das Gesundheitsministerium auf seiner Website. Offenbar in Erinnerung an die Erfahrungen mit der Lungenkrankheit SARS wurden Personen und Behörden, die Ausbrüche vertuschen wollten, Strafen angedroht.
Ursache unbekannt
Die Ursache des Virenausbruchs in China war nach dem ersten Auftreten im März weiterhin unbekannt. Bei einigen Kindern wurden laut der Nachrichtenagentur Xinhua Hirn-, Herz- und Lungenschäden festgestellt. Alle Betroffenen sind unter sechs Jahre alt, die meisten sogar jünger als zwei Jahre.
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