Scharfe Töne
McCain bezeichnet Obama als “Favorit der Hamas”
Ähnliche Präferenzen hätten vermutlich linksgerichtete lateinamerikanische Führer wie Daniel Ortega in Nicaragua, äußerte McCain. Dagegen wäre er selbst als Präsident der "schlimmste Alptraum" der radikal-islamischen Palästinenserbewegung Hamas. Das sollten die US-Wähler bedenken.
Ein Obama-Sprecher kritisierte McCains Äußerungen und forderte den Republikaner zu einer "respektvollen" Wahl-Kampagne auf. Obama, der noch im innerparteilichen Vorwahlkampf mit der New Yorker Senatorin Hillary Clinton steckt, hatte stets betont, dass er die Hamas als Terrororganisation betrachte.
Er verurteilte auch das Treffen des früheren demokratischen US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Jimmy Carter mit Hamas-Führern in der vergangenen Woche. Während er Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern des Iran, Nordkoreas und Kubas als neuer US-Präsident signalisierte, lehnt er mögliche Treffen mit Hamas-Vertretern nach wie vor strikt ab.
Nicaraguas Präsident Ortega, in den 80er Jahren marxistischer Guerillaführer und Gegner Washingtons, hatte eine Kandidatur des Schwarzen Obama als "revolutionäres Phänomen" bezeichnet.
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