Obdachlose getötet
Lebenslange Haft für “Schwarze Witwen” von L.A.
Die Geschichte könnte die Vorlage für einen Hollywood-Krimi liefern: Die beiden Damen freundeten sich gezielt mit älteren obdachlosen Männern an, unterstützten sie und schlossen hohe Lebensversicherungen für sie ab - um sie dann bei fingierten Autounfällen umzubringen und die Versicherungsprämie zu kassieren. Die Zahlungen summierten sich auf beinahe drei Millionen Dollar (heute rund 1,9 Mio. Euro).
Opfer stets einsame Männer
Nach Erkenntnissen der Ermittler hatten Golay und Rutterschmidt über mehrere Jahre hinweg versucht, insgesamt 26 Lebensversicherungen für drei Männer - unter ihnen die beiden Ermordeten - abzuschließen. Ihre Opfer suchten sie sich mit Kalkül: Stets waren es einsame Männer, deren Verschwinden zunächst von niemandem bemerkt wurde. Die Opfer wurden "überfahren und zu Tode gequetscht" - in Nebenstraßen ohne Zeugen, sodass es wie ein Unfall mit Fahrerflucht aussah. Vados brachten sie auf diese Weise 1999 um, McDavid sechs Jahre später.
Golay und Rutterschmidt sind seit mehr als 20 Jahren miteinander befreundet. Ihren Spitznamen erhielten sie von den Medien in Anlehnung an Spinnenarten, deren Weibchen nach der Paarung immer wieder ihre Partner durch Biss töten.
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