Für Radio unterwegs

Zwei Indianer-Aktivistinnen in Mexiko erschossen

Ausland
09.04.2008 07:37
Im Süden von Mexiko sind zwei Indianer-Aktivistinnen erschossen worden, die für einen Radiosender gearbeitet haben. Die beiden Frauen im Alter von 20 und 24 Jahren waren im Staat Oaxaca unterwegs, als sie von Unbekannten überfallen wurden, wie die Polizei am Dienstag (Ortszeit) erklärte.

Drei weitere Insassen ihres Fahrzeugs wurden verletzt, darunter ein dreijähriges Kind. Die Frauen arbeiteten für ein Lokalradio in San Juan Copala. Aktivisten hatten das Dorf vor einem Jahr zu einer autonomen Gemeinde erklärt.

Ein Sprecher der Menschenrechtsgruppe "Working Togehter Center for Community Support" sagte, die jungen Frauen seien im Auftrag des Senders unterwegs gewesen. Der tödliche Überfall vom Montag stehe im Zusammenhang mit den politischen Spannungen in der Region.

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