"Aus Geldmangel"
Jus-Professor verkaufte Titel um Geld und Sex
Der Professor hatte gestanden, von Doktoranden, deren Noten eigentlich nicht für die Zulassung zur Promotion ausreichten, insgesamt 156.000 Euro angenommen und ihnen dann doch noch zum ersehnten Titel verholfen zu haben. Außerdem hatte er mit Studentinnen geschlafen und ihnen anschließend bessere Noten gegeben.
Nettogehalt von 5.000 Euro reichte nicht
Als Motiv hatte er finanzielle Schwierigkeiten angegeben. Sein Nettogehalt von knapp 5.000 Euro habe nicht gereicht, um seine Schulden zu zahlen. Das Urteil für den mitangeklagten Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft, die dem Professor die Promotionskandidaten vermittelt hatte, wird in einer Woche erwartet. Eine der betroffenen Studentinnen hatte bereits zuvor eine Geldstrafe von 1.800 Euro erhalten.
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