"Aus Geldmangel"

Jus-Professor verkaufte Titel um Geld und Sex

Ausland
02.04.2008 14:10
Wegen der Vergabe von Doktortiteln und guten Noten für Geld und Sex ist ein Jus-Professor der Universität Hannover zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Hildesheim befand den 53-Jährigen am Mittwoch wegen Bestechlichkeit in 68 Fällen für schuldig.

Der Professor hatte gestanden, von Doktoranden, deren Noten eigentlich nicht für die Zulassung zur Promotion ausreichten, insgesamt 156.000 Euro angenommen und ihnen dann doch noch zum ersehnten Titel verholfen zu haben. Außerdem hatte er mit Studentinnen geschlafen und ihnen anschließend bessere Noten gegeben.

Nettogehalt von 5.000 Euro reichte nicht
Als Motiv hatte er finanzielle Schwierigkeiten angegeben. Sein Nettogehalt von knapp 5.000 Euro habe nicht gereicht, um seine Schulden zu zahlen. Das Urteil für den mitangeklagten Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft, die dem Professor die Promotionskandidaten vermittelt hatte, wird in einer Woche erwartet. Eine der betroffenen Studentinnen hatte bereits zuvor eine Geldstrafe von 1.800 Euro erhalten.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
02.04.2008 14:10
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung