Herber Rückschlag
Weniger abgasfreie Autos in Kalifornien
Ausland
28.03.2008 08:02
Die kalifornische Umweltbehörde hat die bisher für den US-Staat geforderte Verkaufsmenge umweltfreundlicher Autos um 70 Prozent von 25.000 auf 7.500 Stück gesenkt. Zwölf weitere Staaten, die Kaliforniens strenge Umweltauflagen übernommen hatten, könnten dem Beschluss nun folgen. Umweltschützer sprachen am Donnerstag von einem herben Rückschlag für ihre Bemühungen.
Anstelle emissionsfreie Autos zu erzwingen, die noch nicht marktreif seien, sollten bis zum Jahr 2014 mindestens 60.000 Wagen mit Hybridantrieb verkauft werden, erklärte die Behörde am Donnerstag in Sacramento. Diese Autos nutzen eine Mischantrieb aus Elektro- und Verbrennungsmotor.
Kalifornien, der bevölkerungsreichste US-Staat, spielt innerhalb der USA beim Umweltschutz immer wieder eine Vorreiterrolle. Der Staat verpflichtete sich, den landesweiten Schadstoffausstoß bis 2020 auf das Niveau von 1990 zu reduzieren. Alternative Energien werden massiv subventioniert, schon 2010 sollen sie ein Fünftel des Energie-Mix ausmachen.
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