Trotziger Vorstoß
Polnischer Premier wird Olympia boykottieren
Das polnische Außenministerium erwägt, die Europäische Union zu einer entschiedeneren Haltung gegenüber Peking zu drängen. "Wir möchten das Interesse an dem Problem steigern", sagte der Vize-Außenminister Ryszard Sznepf.
Auch Sarkozy überlegt Boykott
Die Erfolgschancen der Initiative scheinen groß, weil immer mehr europäische Führungspolitiker den Boykott der Eröffnungszeremonie in Betracht ziehen. Am Mittwoch sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy, dass er einen Boykott nicht ausschließt, falls die chinesische Regierung ihre Politik in Tibet nicht ändere.
Vize-Außenminister Witold Waszczykowski ist der Meinung, dass Brüssel über ernsthafte Druckmittel gegenüber Peking verfüge, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht: Abbruch des Transfers neuester Technologien, Annullierung der Rüstungsverträge und Zugangsbegrenzung zum europäischen Markt.
Dissidenten rufen zu Cola- und Adidas-Boykott auf
Eine Gruppe ehemaliger polnischer Dissidenten ruft indes zum Boykott von Coca Cola und Adidas als den Hauptsponsoren der Olympischen Spiele auf. "Ich werde weder Coca-Cola noch Adidas-Schuhe kaufen, wenn sie sich nicht aus dem Sponsoring der Olympischen Spielen in China zurückziehen" - solche Anzeigen sollen am 31. März in vier polnischen Zeitungen veröffentlicht werden.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.