25 Jahre Haft
Vater, der Tochter in Mikrowelle steckte, verurteilt
Ausland
26.03.2008 22:00
Weil er seine Tochter in eine Mikrowelle gesteckt und ihr schwere Verbrennungen zugefügt hat, ist ein Vater in Texas von einem Geschworenengericht zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss der Vater eine Strafe in Höhe von 10.000 Dollar (6.365 Euro) zahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert.
Der Mann hat das zwei Monate alte Kind in einem Hotelzimmer in Galveston zunächst in einen Safe und einen Kühlschrank gesteckt, bevor er die kleine Ana in die Mikrowelle gab und diese für 20 Sekunden einschaltete. Das Kind erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades an Ohr, Wange, Hand und Schulter und erhielt zwei Hauttransplantationen. Das jetzt ein Jahr alte Mädchen muss noch immer fast täglich ärztlich behandelt werden.
Die Verteidigung hatte auf psychische Erkrankungen ihres Mandanten verwiesen. Ein psychiatrischer Gutachter erklärte jedoch, der Vater sei zum Tatzeitpunkt nicht unzurechnungsfähig gewesen.
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