Bush "betrübt"

Bereits 4000. US-Soldat im Irak getötet

Ausland
26.03.2008 01:46
Bei einem Bombenanschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind in der Nacht auf Montag laut US-Streitkräften vier US-Soldaten ums Leben gekommen. Der Nachrichtenagentur AP zufolge sei die Zahl der seit Beginn der Invasion vor fünf Jahren gefallenenen amerikanischen Irak-Kriegsopfer demnach auf mindestens 4.000 gestiegen.

US-Präsident George W. Bush zeigte sich über den Tod des viertausendsten im Irak bekümmert, schloss einen Kurswechsel aber aus. Bush sei "natürlich betrübt" über die Zahl der getöteten US-Soldaten sagte seine Sprecherin Dana Perino am Montag in Washington.

Die Entscheidung zur militärischen Invasion halte der Präsident nach wie vor für richtig: "Er trägt die Verantwortung für die Entscheidungen, die er getroffen hat, und er trägt die Verantwortung dafür, sich auf den Sieg zu konzentrieren." Perino betonte, dass Bush "den Verlust jedes einzelnen Lebens" in dem Einsatz bedauere.

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