Uralt-Schuldschein
Amerikanerin klagt US-Stadt auf 22 Mio. Dollar
Biddles Urgroßvater Thomas Pugh Kennedy Biddle hatte während des amerikanischen Bürgerkriegs ein Geschäft in Tampa geführt. Weil die Stadtverwaltung dringend Geld für Munition brauchte, lieh sie sich von Biddle 229 Dollar und 58 Cent und bekam das auf einem Wechsel quittiert.
Den rahmte der Geldgeber und hängte ihn an die Wand. Das historische Dokument wurde von Generation zu Generation vererbt. Weil der Betrag im Laufe der Zeit immer kleiner erschien, kam niemand auf die Idee, das Geld einzufordern. Bis Joan der Geistesblitz kam. Sie ließ ausrechnen, dass sich die Schuldsumme bei einem Zinssatz von acht Prozent um 21.999.701,42 Dollar vergrößert hat.
Diesen Betrag klagt die 77-Jährige nun ein. Tampas Anwalt David Smith ist überzeugt, dass die Klage abgewiesen wird: "Laut Statuten ist der Anspruch längst verjährt." Biddle sieht das anders: "Bei Schuldscheinen gilt das Ausstellungsdatum. Und 1861 gab es noch keine Verjährungsfrist."
Kronen Zeitung
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.