"Hand abhacken"
Putin spricht sich für drakonische Strafen aus
Ausland
12.03.2008 07:25
Im Kampf gegen Korruption hat der russische Präsident Wladimir Putin mittelalterliche Methoden ins Gespräch gebracht: Wer Bestechungsgelder annehme, dem solle die Hand abgehackt werden, sagte er - offenbar nicht ernst gemeint - bei Beratungen mit Abgeordneten im Kreml. Kein Behördenvertreter werde dann mehr Zahlungen annehmen, erklärte Putin laut der Nachrichtenagentur ITAR-Tass am Dienstag.
Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, Gennadi Sjuganow, hatte zuvor als Beispiel für die grassierende Korruption genannt, dass potenzielle Bauherren jedem an ihrem Vorhaben beteiligten Beamten "etwas in die Pfote legen" müssten.
Mit der Aussicht auf drakonische Strafen würde sich die Pfote nicht mehr nach Geld ausstrecken, erklärte Putin. Der Präsident hat mehrfach versprochen, gegen Korruption vorzugehen, in seiner achtjährigen Amtszeit aber keine Erfolge erzielt.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
12.03.2008 07:25
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.